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S. Wortmann macht A. Engelke und Co. zu Helikopter Eltern

S. Wortmann macht A. Engelke zu Helikopter Eltern

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Auch wenn der Begriff „Helikopter Eltern“ von Sönke Wortmann in seinem Kinostreifen „Frau Müller muss weg“ neu belebt wurde, gibt es die Bezeichnung – und damit wohl auch die menschliche Umsetzung – bereits seit Jahrzehnten. Erstmals zog ein Psychologe in den 1970ern eine Parallele zwischen einem Observierungshelikopter und (übereifrigen) Eltern.

Werfen wir also zunächst einen Blick auf die Menschen, die als Helikopter Eltern einen Weg in die pädagogische und psychologische Fachliteratur gefunden haben. Helikopter Eltern sind auf dem ersten Blick gar nicht so leicht zu erkennen, denn oft interpretiert man ihr Verhalten als fürsorgliches, elterliches Kümmern um den Nachwuchs. Natürlich findet man sie bei der Schultheatervorführung im Publikum und beim sportlichen Wettkampf mutieren sie zu Groupies, die ihre Kinder anfeuern.

Alles gut soweit, aber eine kleine Nuance unterscheidet Helikopter Eltern von fürsorglichen Mamas und Papas. Helikopter Eltern brauchen den Erfolg ihrer Kinder und interpretieren Misserfolge als persönliches Scheitern. Der Druck auf den Nachwuchs ist dabei immens groß und steht unter ständiger Beobachtung, eben wie unter einem Observationshelikopter. Die Anforderung unter diesem kreisenden Helikopter erfolgreich zu bestehen ist groß. Wird sie zu groß, sind Essstörungen, Bettnässen, ADHS und auch Schulprobleme im Lebenslauf keine Seltenheit mehr.

Helikopter Eltern auf der Leinwand

Seit dem 15. Januar 2015 toben Sönke Wortmanns Helikopter Eltern über die Leinwand. Anke Engelke mimt eine Mutter, die gemeinsam mit anderen Eltern nur ein Ziel verfolgt: „Frau Müller muss weg“. Angeblich seien die pädagogischen Fähigkeiten von Frau Müller zweifelhaft – und das ausgerechnet jetzt. Aktuell stehe nämlich der Übertritt an eine weiterführende Schule im Raum und das ist natürlich für Helikopter Eltern das gefundene Fressen: Mein Kind muss mindestens in meine Fußstapfen treten oder mein Kind soll es einmal besser haben als ich. So lautet der größte Wunsch von Helikopter Eltern.

Frau Müller steht im Übrigen bei einem außerordentlichen Elternabend der 4. Klasse im Mittelpunkt der streitenden Eltern.

Die vermeintliche Protagonistin, Frau Müller, entzieht sich jedoch vergleichsweise schnell den Anschuldigungen der Eltern und überlässt die hitzig diskutierenden Eltern ihrem Schicksal. Dabei sind Anke Engelke und Mina Tander nur zwei der Mütter, die zwei Elterntypen mimen und damit Themen wie das doppelzüngige Bildungsbürgertum, das Ost-West-Gefälle sowie das Schulsystem gekonnt auf die Schippe nehmen.

Brandneu ist das Thema auf der Leinwand allerdings nicht, denn Helikopter Eltern werden auch in anderen Filmen charakterisiert. Nur werden sie oft nur zum Nebenthema eines gewichtigen Hauptthemas. Ein Beispiel: Blueprint. Nach dem Roman von Charlotte Kerner wurde der Film inszeniert, in dem Franka Potente in einer Doppelrolle Mutter und (geklonte) Tochter zugleich spielt. Warum es sich hierbei um das Phänomen Helikopter Eltern als Nebenthema handelt? Weil Mutter Iris – einst erfolgreiche, heute kranke Star-Pianistin – ihre Tochter ebenso erfolgreich sehen möchte, wie sie einst war. Oder eher: Wie ihr die Nervenkrankheit Multiple Sklerose verwehrt hat zu sein. Und auch wenn im Fokus das Dilemma für Tochter Siri steht, nur ein Klon ihrer Mutter zu sein, so wird doch deutlich: Der Bildungsdruck der Mutter und der Wahn, ihre Tochter in ihre Fußstapfen steigen zu lassen, lassen doch Ansätze von Helikopter Eltern erkennen.

Helikopter Eltern zwischen Fürsorge und Wahn

Doch was ist denn nun richtig? Wieviel Fürsorge kann ein Kind ertragen? Wieviel Förderung ist gut für ein Kind? Wieviel Druck darf aufgebaut werden, um gute Leistungen zu erzielen? Oder liegt die Zukunft im anti-autoritären Laissez-faire-Stil? Wer sich nicht auf die eigenen Intuition und das „Elterngen“ verlassen kann oder will, findet in einem einschlägigen Fernlehrgang die nötige Wissensquelle.

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