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Berufswunsch - Erziehungsberater - Kinder am lernen

Der Erziehungsberater und seine Aufgaben

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Was macht eigentlich ein Erziehungsberater? Eltern sehen sich oft mit großen Herausforderungen in der Erziehung konfrontiert. Damit diese nicht alleine bewältigt werden müssen, unterstützt der Erziehungsberater als neutraler Beobachter beziehungsweise Krisenmanager und versucht den Eltern und den Kindern Hilfestellungen zu bieten und Konflikte zu lösen.

Erziehung ist schon seit jeher ein schwieriges, aber auch sehr interessantes Thema. Schließlich hat jeder Mensch ganz eigene Vorstellungen davon, wie eine ordentliche Erziehung auszusehen hat. Doch nicht nur die persönliche Einstellung spielt eine große Rolle bei der Art und Weise Kinder groß zu ziehen. Viele weitere Faktoren, wie zum Beispiel Umgebung und Umwelt nehmen Einfluss. Früher zum Beispiel waren sehr viel resolutere Erziehungsmethoden üblich. Die körperliche Bestrafung war allgegenwärtig, welche die Kinder unter Angst gehorchen ließ. Heute hingegen weiß ein jeder, dass es sicherlich nicht der richtige Weg ist, Kindern harte Strafen anzudrohen und diese im Falle des Falles auch durchzusetzen. Dabei ist es leider aber genau dieses Wissen, dass den Eltern von heute oftmals Kopfzerbrechen bereitet, da sie einfach unsicher sind, wie denn nun der richtige Weg aussieht. Da können dann auch die besten Bücher zum Thema Erziehung und Erziehungsberatung meist nicht wirklich weiterhelfen und so kommt es wie es kommen muss, es herrscht eine zunehmend angespannte Situation zwischen Eltern und Kindern. Hilfe und Antworten bei solch einem Dilemma bietet der Erziehungsberater. Dieser kann meist schon innerhalb kurzer Zeit sagen, wo die Probleme liegen und alsbald passende Lösungsvorschläge anbieten. Doch was genau kann und macht ein Erziehungsberater eigentlich?

Der Erziehungsberater als neutraler Beobachter

Die grundlegende Tätigkeit des Erziehungsberaters liegt, wie der Name schon erahnen lässt, in der Beratung von Eltern und Kindern in Erziehungsfragen. Dabei stehen im ersten Schritt neutrale Beobachtungen auf der Liste des Helfers, da nur diese ihm den Kern des Problems erkennen lässt. Bevor der Erziehungsberater also mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, muss er sich zunächst einmal ein Bild von der Situation machen. Dazu geht er natürlich direkt an den Ort des Geschehens und versucht den Problemen auf den Grund zu gehen. Sobald für den Erziehungsberater dann feststeht, wo der Knackpunkt in der jeweiligen Familie liegt, beginnt der eigentliche Teil der Arbeit. Nun wird das Gespräch mit Eltern und Kindern gesucht, in welchem erläutert wird, was dem Erziehungsberater aufgefallen ist und wie sich die mitunter extrem angespannte Situation auflösen lassen könnte. Hierbei werden selbstverständlich die Belange beider Seiten gleichermaßen beachtet, wobei jedoch gerade Kindern gegenüber eine gewisse Rücksicht geboten sein sollte. Meist wird gerade den Eltern an diesem Punkt schnell deutlich, welche Probleme in der bisherigen Erziehung bestanden, sodass schon bald ein klares Umdenken stattfinden kann. Der Erziehungsberater ist für viele Familien mit zwischenmenschlicher Krise sozusagen der letzte Strohhalm. Dazu bedarf es jedoch einer grundlegenden Ausbildung, die alle nötigen Kenntnisse für diese Arbeit gut vermittelt.

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Erziehungsberatung

Dauer 15 Monate

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5 Seminartage

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Der Erziehungsberater als Krisenmanager

Ein Blick auf die Ausbildung des Erziehungsberaters zeigt, dass gerade in diesem Beruf sehr häufig Fernlehrgänge genutzt werden. Diese sind aufgrund ihres hohen Maßes an Flexibilität und Eigenorganisation sehr vorteilhaft, sodass die Ausbildung bequem berufsbegleitend stattfinden kann. Was die Ausbildung selbst angeht, so werden hier verschiedenste Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für den Berufsalltag als Erziehungsberater unbedingt notwendig sind. In erster Linie steht hier natürlich die Theorie im Vordergrund, da diese die Grundlage bildet. Hier wird ein umfassendes Wissen im Bereich Psychologie vermittelt, sodass der spätere Erziehungsberater in der Lage ist, die Probleme unter dem nach außen sichtbaren Kampf zu erkennen. Gerade die psychologischen Eigenheiten von Kindern stehen dabei sehr stark im Vordergrund. In diesem Zusammenhang werden dem Auszubildenden auch die verschiedenen Entwicklungsstadien von Kindern näher gebracht, da auch diese bei der Erziehung berücksichtigt werden müssen. Selbstverständlich zählt auch die umfassende Vermittlung von Erziehungsmethoden zu den wichtigsten Grundpfeilern der Erziehungsberater Ausbildung. Doch damit ist das Lernpensum noch lange nicht ausgeschöpft. Schließlich sollte ein guter Erziehungsberater auch in der Lage sein, Konflikte zu lösen, weshalb gerade die Aspekte der Beratung und Konfliktbewältigung in dieser Ausbildung einen hohen Stellenwert genießen. Die Ausbildung zum Erziehungsberater ist sehr facettenreich und auch der Berufsalltag in diesem Tätigkeitsfeld ist als sehr vielfältig anzusehen.

Praxisbezug – auch im Fernlehrgang

Nach Möglichkeit sollte nahezu jede Ausbildung in irgendeiner Art und Weise auch immer praktische Übungen mit sich bringen. So auch in der Erziehungsberater Ausbildung. Hier wird das Wissen meist in Seminaren verdeutlicht, in denen die Auszubildenden bei Übungen und Rollenspielen erfahren können, was es heißt, als Erziehungsberater tätig zu sein.

Gerade bei Fernlehrgängen sind diese Seminare sehr beliebt, da sich auf diese Weise das Erlernte erstmals in realistischer Umgebung praktisch einsetzen lässt. Es sollte nicht unterschätzt werden, wie wichtig gerade in diesem Beruf eine gute Vorbereitung auf die Praxis ist. Wenn Sie Interesse an weiterführenden Informationen über den Inhalt und Ablauf der Ausbildung, Fördermöglichkeiten der Institute und Umfang der Praxisseminare der ausgewählten Fernlehrgangsanbieter haben, fordern Sie noch heute das kostenlos angebotene Informationsmaterial an. Vergleichen Sie die Angebote in aller Ruhe und entscheiden sich für den passenden Anbieter für Ihre Ausbildung zum Erziehungsberater.

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